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Naturreservate und Parks
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Parco del Mincio
Er wurde von der Region Lombardei per Regionalgesetz Nr. 47/84 gegründet und verläuft entlang des gesamten Flussarms von der Gemeinde Ponti sul Mincio bis Governolo, wo der Fluss in den Po mündet. Im Park befindet sich das Naturreservat Valli del Mincio, das Naturreservat Castellaro Lagusello, der Parco Bertone und das Naturreservat Bosco Fontana.
Büros und Informationen sind erhältlich bei Consorzio (Genossenschaft) Parco del Mincio:
Mantua, Piazza Porta Giulia, 10 Tel 0376 22831 - Fax 0376 362657
Centro Parco Bertone, Strada Bertone - Goito Tel 0376/686676
Centro Parco Rivalta sul Mincio loc. Loghino Ariello - Rivalta sul Mincio Tel 0376 653920
Website: www.parcodelmincio.it
Associazione per il parco (Vereinigung für den Park):
Mantua, strada Bosco Virgiliano, 5 Tel und Fax 0376 225724
Für einen Fremdenführer vorbestellen und anderen Informationen
PARCO DEL MINCIO, Sportello turismo
Piazza Porta Giulia, 10 – Cittadella – 46100 MANTOVA
Tel 0376 228320 from Monday to Fryday from 10 a.m. to 12 a.m. - Fax 0376 362657
E-mail: turismo@parcodelmincio.it
Valli del Mincio
Es handelt sich hier um ein feuchtes Naturreservat, eines der größten Gebiete in der Lombardei, das eine ideale Umgebung für die Rast und das Nisten von vielen, darunter auch seltenen Vögeln bietet. Das Gebiet erstreckt sich von Rivalta sul Mincio bis Angeli und wird vom Fluss Mincio und zahlreichen Kanälen und Wasserwegen durchzogen, die alle miteinander verbunden sind und im "Lago superiore" münden (für Informationen siehe Consorzio Parco del Mincio).
Centro Parco Bertone
Der Park stellt eine der letzten Spuren des antiken Forstgebiets dar, das in der Vergangenheit einen Grossteil der Poebene bedeckte. Es war Schauplatz der Jagdunternehmungen der Familie Gonzaga im 15. und 16. Jahrhundert. Der Parco delle Bertone erlitt drastische Abholzungen ab dem Ende des 16. Jahrhunderts. Zu finden sind hier zahlreiche autochthone Bäume, wie die monumentale Schwarzpappel, die im Aussterben begriffen ist, die Sommereiche, die weiße Hainbuche usw.; oder baumartige Sorten wie die Magnolie, die Eibe und die Blumen der Hortensie.
Wiesel, Füchse, Hasen und Fasane, große Reiher und viele andere Tiere bevölkern diesen Naturgarten, heute ist der Parco delle Bertone in Privatbesitz (Fondazione d'Arco di Mantova) und wird vom Parco del Mincio zum Zweck der Wiederherstellung und des Schutzes verwaltet.
Informationen: Centro Parco Bertone, strada Bertone, 65, Goito.
Tel 0376 686676
Geöffnet von März bis Oktober, immer an Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 19.00 Uhr.
Eintritt € 2,00, ermäßigte Karten € 1,00.
Vorbestellung von geführten Besichtigungen: Tel 0376 228320 von Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr.
Bosco Fontana
Einer der wenigen Reste der ehemals großen Wälder in der Poebene, die ursprünglich diesen Abschnitt des Gebiets bedeckten und von den Hängen der Hügel am Gardasee bis hinunter an die Ränder des großen Sumpfs reichten, der vom Mincio um Mantua herum gebildet wurde.
Das ehemalige Jagdgebiet der Gonzaga beherbergt ein kleines Schloss, das 1921 zum Nationaldenkmal erklärt wurde. Bosco Fontana kann von März bis Oktober von 9.00 bis 19.00 Uhr und von November bis Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr besucht werden. Dienstag und Freitag sind Ruhetage. Der Eintritt ist frei, außer am Sonntag (€ 2,25).
Geführte Besichtigungen für Schulen können im "Ufficio Foreste Demaniali" (Büro für Staatswälder) in Verona Tel 045/8345445 (von Montag bis Samstag von 8.30 bis 14.00 Uhr) vorbestellt werden. Besuche von nicht angemeldeten Gruppen: 10.00 bis 15.00 Uhr mit Treffpunkt und Ausgangspunkt am Haupteingang des "Bosco Fontana".
Der kleine Palast "Palazzo dei Gonzaghi" mit angeschlossener naturwissenschaftlicher Bibliothek kann nur nach Anmeldung besucht werden.
Verwaltungssitz: Ministerium für Agrikultur und Waldpolitik, staatlicher Försterkorps, Via Carlo Ederle, 16/a, Verona; Tel 045 8345445.
Kommandostelle Bosco Fontana: Tel und Fax 0376 467046.
Naturreservat Castellaro Lagusello
Liegt im Nordosten der Provinz Mantua, etwa 35 km von der Stadt Mantua entfernt in der Gemeinde Monzambano. Dieser Ort hat sowohl historische als auch naturwissenschaftliche Bedeutung, ein mittelalterliches Dorf, das reich an Geschichte ist und in Symbiose mit der Natur, einem kleinen See und den Hügeln lebt. Auf einer Hochebene kann man das mittelalterliche Dorf entdecken, das bis heute gut erhalten ist, die mittelalterlichen Mauerzinnen verstecken antike Wege. Innerhalb dieser Mauern befindet sich das Schloss aus dem 13. Jahrhundert mit Türmen und Bastionen und dem Palast der Marchesen Tavoli, der zweimal das Hauptquartier Napoleons auf dessen Feldzügen in Italien war. Von den Mauern mit Zinnen kann man einen kleinen herzförmigen See erblicken, einer der letzten mit Moränenursprung, an seinen Ufern steht ein Erlenwäldchen. Das Naturreservat ist in Privatbesitz, aber einige Grundstücke wurden von der Parkverwaltung erstanden, die dort Aufforstungen betreibt und Wege angelegt hat.
Für Informationen kontaktieren Sie bitte die Vereinigung für den Park (Associazione per il Parco).
La Vallazza
Dieses Naturreservat wurde von der Region Lombardei im Januar 1991 gegründet und wird derzeit vom "Parco del Mincio" verwaltet. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 500 Hektar und liegt im Südosten der Stadt Mantua, dort wo der Fluss Mincio, nachdem er drei Seen geformt hat, in ein weites Sumpfgebiet fließt. Ein großer Binnensee bedeckt den mittleren Teil des Naturreservats, an seinen Rändern wächst Naturröhricht, zahlreiche Riedgräser und Ansammlungen von Binsen mit Weiden, Silberpappeln und Hybride bedecken die weiten Vorlandflächen. In dieser Umgebung haben sich verschiedene Vogelarten angesiedelt, dazu gehören Arten von erheblichem Interesse wie die Nachtreiher, Purpurreiher, Seidenreiher und Fischreiher, auch verschiedene Mantisarten sind dort anzutreffen.
Für Informationen wenden Sie sich bitte an: Consorzio Parco del Mincio.
La Garzaia di Garolda
Ein künstlich angelegtes Pappelwäldchen, das sich inmitten einer großen Schlaufe des Flusses Mincio befindet, auf dem linken Ufer, gleich außerhalb des Vorlandgebiets; hier hat sich eine große Kolonie von verschiedenen Reiherarten niedergelassen, es sind mehr als 600 Paare.
Für Informationen wenden Sie sich bitte an: Consorzio Parco del Mincio.
Regionales Naturreservat "Paludi di Ostiglia"
Ein feuchtes Gebiet von internationaler Bedeutung, das nach der Konvention von Ramsar anerkannt und von der Region Lombardei im Jahre 1983 gegründet wurde. Es erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 120 Hektar und kann als letzter Abschnitt des großen Tälersystems, der antiken Silva Hostilia betrachtet werden. Das Gebiet ist wegen der Flüsse Tione und Tartaro und des Kanals Bianco, die hier zusammenfließen, sehr wasserreich.
Das Naturreservat ist das ganze Jahr über geöffnet und kann jeden Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr, im Sommer bis 18.00 Uhr besucht werden.
Für Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Herrn Giulio Benfatti Tel 338 1271898 oder an die Gemeinde von Ostiglia Tel 0386 302511.
Isola Boschina
Das Naturreservat Isola Boschina in der Gemeinde Ostiglia wurde 1985 ins Leben gerufen, um einige Abschnitte des Flusswaldes, der aus Sommereichen, Pappeln, Ahornbäumen und Ulmen besteht, zu schützen. Es hat eine Fläche von 37 Hektar und beherbergt eine sehr artenreiche Fauna, vor allem Vögel aus dem Wald- und Flussbereich, aber auch Igel, Hasen, Füchse, Wiesel und Steinmarder.
Auf der Insel kann ein Hof aus dem neunzehnten Jahrhundert in Neoklassischem Stil bewundert werden.
Informationen: Sezione WWF Basso Mantovano Tel 0386 32511.
Isola Boscone
Liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Carbonara Po und steht unter dem Schutz der LIPU. Das Gebiet ist von einem kräftig wachsenden Weidenhain bedeckt, der das ideale Habitat für zahlreiche Vogelarten darstellt.
Informationen: 0386/41611
Naturpark Oglio Sud
Er wurde von der Region Lombardei (per Gesetz Nr. 17/1988) gegründet und erstreckt sich auf 15 Gemeinden der Provinzen Mantua und Cremona, dazu gehören: das Naturreservat "Le Bine", das Naturreservat "Torbiere di Marcaria", "Lanche di Runate", die Torfgruben Valli di Mosio, die Vorlandsgebiete S. Alberto und Boschina Mortizza und der Weidenhain an der Flussmündung des Oglio.
Informationen: Consorzio del Parco Naturale dell'Oglio Sud (Genossenschaft des Naturreservats Oglio Sud): Via Umberto I, 139, Calvatone, Cremona.
Tel 0375 97254
Naturreservat "Le Bine"
Es befindet sich am rechten Flussufer zwischen den Gemeinden Calvatone und Acquanegra sul Chiese auf einer Fläche von etwa 21 Hektar und ist das, was von einem antiken Flussmäander, der zwischen 1751 und 1759 begradigt und vom Fluss isoliert wurde, übrig geblieben ist. Die Position und das Wasservorkommen des Substrats führten zu einer blühenden Entwicklung der Vegetation, die von einer großen Vielfalt an Vögeln und anderen Tieren bevölkert wird.
Für Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: WWF Riserva Naturale le Bine, Acquanegra sul Chiese, Tel 348 385090.
Oder an: Parco Regionale dell'Oglio Sud ( Regionalpark Oglio Sud) Tel 0375 97254.
Naturreservat S. Alberto (Loc. Canicossa)
Liegt im Schutz des Flusses Oglio in der Ortschaft San Alberto-Canicossa, Gemeinde Marcaria in einem typischen Vorlandsgebiet, wo verschiedene Vogelarten nisten und Säugetiere wie das Wiesel, der Igel, der Maulwurf, die Biberratte und der Fuchs wohnen. In den umliegenden Gebieten befinden sich verschiedene kleine Seen, einer davon ist mit einem wild wachsenden Wald umgeben, in dem jahrhundertealte Eichen und Silberpappeln wachsen, die typisch für die antiken und feuchten Wälder der Poebene sind.
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
Lanche di Runate und Gerra Gavazzi
Diese Gebiete sind für das untere Ogliotal typisch, sie entstanden in der Eiszeit aus den Überschwemmungsablagerungen, als der uferlose Fluss in den Vorlandsgebieten schweifte und bei jedem Hochwasser seinen Weg änderte. Die beiden stillgelegten Flussmäander befinden sich nord-östlich von Canneto sull'Oglio an der Grenze zu Cremona im Gebiet zwischen dem linken Flussufer und der Strasse, die das Dorf mit Fontanella Grazioli verbindet. Sehr interessant sind die Vegetationsarten, die gehäuft um die Wasserbereiche, in den Waldgegenden und auf den Wiesen zu finden sind (Erle, Silberpappel, Sumpffarn, Sommer-Glockenblume).
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
Naturreservat "Torbiere di Marcaria"
Es liegt östlich des Dorfs Marcarlo und ist das bedeutendste und umfangreichste Feuchtgebiet des Ogliotals, eines der wichtigsten in der Lombardei. Bis vor wenigen Jahren wurde hier Torf abgebaut, wodurch die großflächige Seen und Kanäle entstanden. In der Nähe dieser Seen und Kanäle entstand eine reiche Vegetation und Insektenarten wie Käfer fanden hier ihre Heimat.
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
Torbiere di Valli di Mosio
In den Dörfern Valli und Mosio, die links vom Oglio liegen, befindet sich dieses Gebiet, das aus biologischer Sicht etwas Besonderes ist, auch hier wurde bis vor einigen Jahrzehnten Torf gewonnen. In den Wäldern wachsen Erlen, Röhricht und Rohrkolben.
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
Boschina Mortizza
Liegt im großen Vorlandsgebiet des letzten Abschnitts des Flusses Oglio, in einem antiken, stillgelegten Mäander und zeichnet sich durch eine starke Bewachsung mit Wasser- und Sumpfpflanzen aus. Mit den beiden kleinen Seen in der Nähe wird es zu einem ständigen Rastplatz für Reiher und Seidenreiher.
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
Saliceto di Foce Oglio
Der große Vorlandswald mit weißer Weide im Gebiet des Parks befindet sich am rechten Flussufer nach der Brücke Ponte di Barche in Torre dell'Oglio. Die Umgebung ist besonders geeignet, um verschiedene Tierarten zu beherbergen, vor allem bevorzugen Vögel die waldige Umgebung des Ufers.
Informationen: Parco Regionale dell'Oglio Sud.
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