Erinnerungen an eine bäuerlicher Kultur

Die Erinnerung an eine ländliche Welt

Die alten Handwerk

Erinnerungen an eine bäuerlicher Kultur in der Provinz Mantua

Nel territorio mantovano esistono vari modi per conservare il ricordo di un mondo rurale purtroppo oggi ormai quasi scomparso: due tra questi sono i musei della civiltà contadina, che raccolgono attrezzi e utensili cercati pazientemente o donati negli anni, e i musei familiari, vale a dire collezioni di oggetti all`interno delle aziende agricole e agrituristiche, che spesso fanno parte della storia dell`azienda e della famiglia stessa, testimonianze utilizzate generazione dopo generazione fino a pochi decenni fa. Nello spirito di creazione di un fascinoso itinerario demologico (delle tradizioni popolari), che si cala in una realtà che riteniamo sopravvissuta solo per la buona volontà degli amanti delle cose d`un tempo, in un contesto storico che si può definire "di tradizione", nascono i "musei contadini e dei mestieri", disseminati nella provincia mantovana. Si tratta di uno straordinario, pur se a lungo occultato, patrimonio culturale che rivede la luce con l`intento di salvaguardare dal completo oblio quella che si può definire una "memoria sociale", conservando le ultime testimonianze di una cultura millenaria che ha subìto una progressiva mortificazione, ma che ora sta prepotentemente riacquistando la dignità che le compete. Non si tratta di insignificanti ed isolate raccolte, ma di un`autentica rivisitazione di una cultura che si trova sì alle nostre spalle, ma dalla quale, fortunatamente non ci siamo affrancati. Ciò senza volersi perdere in anacronistiche nostalgie, ma nel rispetto e nell`esaltazione delle radici umane, storiche e sociali della nostra gente. E prima che ogni cosa fosse perduta per sempre; prima che fosse cancellata dalla memoria, vi è stato chi ha creduto di onorare un passato impregnato di fatica, di miseria e di fame, senza con ciò mistificare in una vuota sublimazione in chiave folklorica, una dura realtà, che spesso, troppo spesso, fu di volgare sfruttamento e di brucianti umiliazioni.

Die Museen

Das bekannteste und zweifellos vollständigste Museum ist das Museo della Cultura Popolare Padana di San Benedetto (Museum der Padana Volkskultur in San Benedetto). Indem die Sammlung die verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeitsphasen beschreibt, werden auch die handwerklichen Arbeiten und die bezaubernde Umwelt der bäuerlichen Welt berücksichtigt. Die Produkte der Volkskunst, unter anderem eine Sammlung historischer Marionetten mit gemalten Szenerien und Regiebüchern vom siebzehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert, geraten so nicht in Vergessenheit. Neben dieser Kunstform finden wir Werke von Antonio Ruggero Giorgi, die bewusst neben den Instrumenten der bäuerlichen Arbeit, die sie beschreiben, aufgestellt wurden. Bei dem benediktinischen Komplex sind die Räume des altertümlichen bäuerlichen Hauses wieder hergestellt worden. Hierbei gibt es eine ganz besondere Sonnenuhr, aus dem Jahre 1795, die über das ganze Jahr den Wechsel der Jahreszeiten sowie die Konstellation der Sterne anzeigt. Von den ausgestellten Objekten des Museums stellen die Ackerwagen den Volksglauben am besten dar; diese Wagen stellen die Verbindung zwischen der täglichen Arbeit und der bäuerlichen Frömmigkeit dar, die ihrerseits stark mit dem Aberglauben gekreuzt ist, in dem die Symbole und der Zauber eine große Rolle spielen. Unter den Ackerwagen befindet sich der schöne "Teufelwagen"; dieser Wagen, der 1855 in der Werkstatt der Boiardis aus Reggio Emilia gebaut wurde, stellt im unteren Teil den Teufel dar, der eine vielleicht der Wolllust und des Treubruchs schuldige Frau angreift. Diese Darstellung war als Mahnung für Frauen gedacht, die zusammen mit ihrer Mitgift auf diesem Wagen in das Haus ihres Mannes fuhr.

Musei Civici Polironiani - Chiostro degli Abati San Benedetto Po Tel. 0376 623036

Das Museo della Fondazione Francioli Nuvolari a Villimpenta (Museum der Francioli Nuvolari-Stiftung in Villimpenta) wurde dank der Initiative von Ugo Francioli gegründet, der der Eigentümer der Sammlungen sowie des Gebäudes (der alten Wohnung der Familie) ist, in welchem sich das Museum befindet. Die Sammlung besteht aus historischen Dokumenten, unter denen sich Schriften der Risorgimento-Zeit, Bücher und ein Klavier befinden, die der Francioli-Nuvolari-Familie gehörten. Im oberen Stockwerk stehen alte Transportmittel sowie landwirtschaftliche Instrumente aus dem neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Hier findet man auch ein ergreifendes Zeugnis: einen Brief, den Don Enrico Tazzoli vor seiner Hinrichtung zusammen mit den anderen Märtyrern aus Belfiore schrieb.

Museo Fondazione Francioli Nuvolari - Pradello di Villimpenta Besuch nur mit Anmeldung, Tel. 0376 667108 - 030 9141398

In Canneto sull`Oglio kann man sowohl das Spielzeugmuseum, die Mortara-Sammlung, als auch das Museo Civico Raccolta Oglio-Chiese (Städtische Sammlungsmuseum Oglio-Chiese) besuchen. Hier sind Fundstücke zusammengetragen worden, die die Geschichte sowie das Leben in dem Gebiet zwischen den Oglio-, Chiese- u. Naviglio-Tälern dokumentieren. Boote, Objekte der Flusstätigkeiten sowie Zeugnisse antiker Flussbeschäftigungen (Fischer, Waschfrauen, Fährmänner, Müller etc.) erzählen die Geschichte einer Flusskultur. Besonders eindrucksvoll ist der Bereich "Mythen und Riten der Volkstraditionen". Im "Baumschulen"-Bereich werden die typischen Produktionstätigkeiten der Geschichte Cannetos wieder wach gerufen: der Beruf des "Gemüsegärtners", der heute ein "Baumschularbeiter" geworden ist.

Museo Civico Raccolta Oglio-Chiese Piazza Gramsci - Canneto sull`Oglio (Mn) Tel. 0376 70671-70175

In einem bezaubernden Ort des mantuanischen Gebiets, Grazie di Curtatone, wurde das Museo di Ecologia Culturale (Museum ökologischer Kultur) eröffnet. Der Zweck der Gemeinde und der Freiwilligen, die das Kulturprojekt entwickelt haben, besteht darin, im Seegebiet bei Mantua sowie im Naturgebiet Serraglio unter den Mincio-, Oglio- und Poflüssen die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Kultur und Umwelt zu veranschaulichen. Das Museum teilt sich in zwei Bereiche: der erste Bereich wurde von dem ehemaligen Schilfrohrschneider Tino Venturelli organisiert und enthält Werkzeuge und Instrumente, die damals zum Fischen, für die Jagd sowie für die Ernte der Schilfrohre in den Mincio-Tälern verwendet wurden. Des weiteren befinden sich in diesem Bereich auch sehr interessante Fundstücke, die die ursprüngliche Naturumwelt dokumentieren: Sumpfkräuter, Naturpflanzen sowie Zeugnisse einer lokalen Vogelwelt. Der zweite, von Cesare Natali organisierte Bereich enthält Spuren bäuerlicher Kultur und landwirtschaftliche Instrumente, die dank zwanzigjähriger Nachforschungen auf ländlichen Höfen und in handwerklichen Werkstätten der Gemeinde Curtatone zusammengetragen wurden.

Museo di Ecologia Culturale Via Pozzarello, 10 Grazie di Curtatone (Mn) Besichtigung nur mit Anmeldung Tel. 0376 358128 (Ufficio Cultura Comune di Curtatone - Kulturinstitut der Gemeinde Curtatone)

Volkskulturmuseum Padana: der Po-Fluss

In Bagnolo S.Vito ist eine dauerhafte Ausstellung der bäuerlichen und handwerklichen Kultur eingerichtet und gleichzeitig ein Kulturverein, der sich mit dem Schutz und der Förderung der wertvollen Fundstücke befasst, gegründet worden. Die Ausstellung teilt sich in zwei verschiedene Bereiche, und zwar zum einen nahe des Renolfa-Hofs, zwischen Bagnolo und San Biagio und zum anderen nahe der Grundschule in Bagnolo. Die Halle beim Renolfa-Hof enthält eine wertvolle Sammlung über das ländliche Leben, die Arbeiten in den Ställen, die Tiere des Hofs, die bäuerlichen Wohnräume, die Webereiarbeit, die Volkstraditionen, die damalige Schule sowie die damaligen Spiele, die Transportmittel, die nicht mehr existierenden Arbeiten, den Po- und den Mincio-Fluss. Bei der Grundschule ist das historische-didaktische Labor eingerichtet worden, in dem das tägliche Leben der Großeltern Hauptthema ist. Diesbezüglich werden Zeugnisse und Dokumente von Mitgliedern und Schülern analysiert und ausgewertet. All das konnte durch das Mitwirken von Kindern, Eltern und Senioren aufgebaut werden, und dank der Koordination des Lehrers Silvano Ragazzi, konnte der Kulturverein "Museum der bäuerlichen Kultur" gegründet werden, der auch von anderen Lehranstalten unterstützt wird.

Dauerhafte Ausstellung einer bäuerlichen und handwerklichen Kultur Via Renolfa - Bagnolo S. Vito (Mn) Tel. 0376 415614-414037 (Grundschule)

1990 wurde das Museo del Po (Pomuseum) in Revere eröffnet, das prähistorische Funde eines in diesem Gebiet entdeckten Dorfs der Terremare-Kultur und neuere Zeugnisse des Lebens am Po-Fluss enthält. Faszinierend sind auch die Dokumente der nunmehr ausgestorbenen Berufe, wie z.B. der des Fischers. Ein wunderschönes Original-Fischerboot wird neben zehn Harpunen verschiedener Größen ausgestellt. An den Wänden hängen antike Originaldokumente, die sich auf das Leben und die Arbeit der Leute, die am Fluss lebten, beziehen. Des weiteren sind auch typische Fischernetze, wie z.B. Fischreuse u.a., und einbalsamierte Flusstiere ausgestellt.

Museo del Po Piazza Castello, 12 Revere Besichtigung mit Anmeldung Tel. 0386 46001 (Komune) oder 0386 846092 (Pro Loco)


Familienmuseen die Besuche sind mit den Eigentümern zu vereinbaren

Fondo Fienil Nuovo di Fabio Freddi Via Sabbioncello, 32 Quingentole (Mn) Tel. 0386 42143

Sammlung alter Landini-Schlepper, mit mehr als 80 verschiedenen Modellen, die mit der Zusammenarbeit der Firma entwickelt wurde.


Corte Raffa di Enrico Raffaldini Via Scapino, 1 Dosolo (Mn) Tel. 0375 89262

Kleines Museum der alten radios, mit Modellen seit Anfang des Jahrhunderts bis 1938.


Corte San Giovanni di Giovanni Alberini Strada San Silvestro 8/A Mantova Tel. 0376 381889

Wertvolles und interessantes Museum mit Landgeräten, unter denen sich Wagen, Werkzeuge zur Holzbearbeitung, Käseformen, Weinfässer, Pflüge befinden.


Corte Valle San Martino di Giuseppe Mezza Via Valle San Martino, 30 Moglia (Mn) Tel. 0376 557943

In Vorbereitungsphase ist das Museum über das Leben und die Arbeit der bäuerlichen Familien zwischen Ende Achthundert und Anfang Neunhundert.


Corte Donda di Claudio Rizzi Via Palazzo, 35 Salina di Viadana (Mn) Tel. 0375 785697

Sehr schönes Weinmuseum, das bei den eindrucksvollen Weinkellerräumen alte Gegenstände sowie Instrumente sammelt.


Il Galeotto
di Tomaso Vanzini
Via Galeotto, 2 Loc. Cadè
Bigarello (Mn)
Tel. 0376 229165

Il Galeotto ist die älteste mantuanische Reismühle. Besuche mit Führer der noch funktionierenden Mühle, der Siebe, der Handelevatoren sowie der traditionellen Reisbearbeitung mit originellen Maschinen und Strukturen sind möglich. In einem dazu bestimmten Raum befindet sich auch eine kleine Bibliothek mit Papieren bez. der Unkrautjäterinnen sowie einem Pergament von der österreichischen Kaiserin Maria Therese.


Corte Fattori di Giuseppe Groppelli Strada Moscatello,129 46040 Castellaro Lagusello Monzambano-(MN) Tel. 0376 88913-88771

Ständige Ausstellung alter Schlepper, unter denen sich “Case C HP 26” vom 1923 und “Super Landini" vom 1938 befinden.


Corte Cà Rossa di Armando Benassi Via Galvagnina, 58 Pegognaga (Mn) tel. 0376 558765

Raccolta di attrezzi agricoli, trattori, oggetti domestici e familiari, raccolti in edifici rurali. Prenotazioni telefoniche per le visite. Si accettano solo piccoli gruppi e non scolaresche. Ingresso gratuito.


Corte Grande di Elisabetta Noci Via Cesare Battisti, 6 Roncoferraro tel. 0376 663313

In una magnifica corte risicola il museo del riso raccoglie testimonianze relative alla coltivazione del cereale nella zona del mantovano.


Scuderia di Clara Sagradi Via Verdi 3/a Borgoforte tel. 0376 649177

Raccolta relativa ai mestieri scomparsi (ciabattino, barbiere, falegname, casaro, treccia, ecc.); oggetti scolastici (banchi, pallottoliere, lavagna, cartelle di legno, sgalmare, dei primi del `900); altri oggetti provenienti dal contado mantovano.

  • Museum von Popular Culture Padana: Wagen
  • Museum von Popular Culture Padana: Po
  • Corte San Giovanni:
Giovanni in seinem Museum
  • Corte Valle San Martino: die Sammlung von landwirtschaftlichen
  • Corte Donda: wine museum
  • Il Galeotto: Mhlstein
  • Il Galeotto: Mhle
  • Corte Fattori: Landini Testacalda kommt in Castellaro
  • Corte Grande
  • Scuderia: alte Werkzeuge