Spazierritt auf dem Wasser

Ostiglia-Mantua: Spazierritt (1 Tag)

Ein Pferd

Der Spazierritt beginnt bei dem Agriturismusbetrieb Arginino Piccolo bei Ostiglia: unweit des Betriebes befindet sich der Po-Hauptdamm, durch den man das Vorland erreichen kann, indem man am rechten Po-Ufer entlang des Wassers spaziert.

Die erste Insel ist Kyrene, die man nur über den Fluss erreichen kann, dann folgt gegenüber das Dorf Libiola und die Mafalda-Insel (ca. 20 ha Fläche); auf dieser Insel gibt es Pappelwälder, Ufer mit Weiden und Stränden. Außerdem kann man hier ein Jagdrevier mit Fasanen und Hasen finden. Die Zugang zur Insel befindet sich im Norden.

Nach ca. 1 km kommt man zur Sustinente-Insel- auch Rodi-Insel genannt -, die eine Fläche von ca. 10 ha hat. Sie kann während der Trockenzeit auch direkt von der Mafalda-Insel über das dann ausgetrocknete Po-Flussbett erreicht werden. Auch in diesem Fall befindet sich der Zugang im Norden. Auch auf dieser Insel gibt es Pappelkulturen.

Nach der Besichtigung der Insel kann man auf dem Damm zurück gehen und bei Sustinente die wunderschöne Guerrieri Gonzaga-Villa bewundern. Wieder durch den Hauptdamm erreicht man die Mincio-Mündung, die in den Po-Fluss läuft, wo wiederum der Canal Bianco in den Mincio-Fluss fließt, genauso wie die S. Leone- und Governolo-Mulden. Hier verlässt man den Po-Fluss und folgt dem Mincio-Fluss in Richtung Mantua.

Nach einem vierstündigem Spazierritt kann man in den agritouristischen San Leone-Betrieb in Governolo zur Rast einkehren.

Nach dem Mittagessen spaziert man auf dem Hauptdamm bis zur Brücke: hier überquert man den Fluss und geht weiter auf den linken Mincio-Damm in Richtung Mantua. In diesem Gebiet befindet sich der Mincio-Naturpark; es handelt sich hierbei um eines der wichtigsten Sumpfgebiete Norditaliens. In dem Park finden wir die unterschiedlichsten Landschaften wie z.B. die Moränenhügel, die Sumpfgebiete des Minciotalnaturparks sowie den Seenlandstrich um Mantua. Vom Parkplatz aus kann man zahlreiche lokale Vogelarten sichten und die unberührte Vegetation, unter anderem Robinien und Weiden, bewundern.

Nach ca. 15 km erreicht man den Virgiliano-Wald bei Mantua. Von der Eisenbahnbrücke aus, unter der sich der Mincio in den Lago Inferiore (Niedriger See) verwandelt, hat man eine atemberaubende Sicht auf das San Giorgio-Kastell. Die Strecke endet bei dem Casa di Sparafucile (Sparafucile-Haus). Von hier ist es nicht mehr weit zum Stadtzentrum und zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem Palazzo Ducale (Herzogspalast), der S. Andreas-Basilika und dem Te-Palast.

  • Das Becken des Governolo
  • Die Great River